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Anatomie

Veröffentlicht am 15 August 2011 von humanmediziner (0)

Die aus medizinischer Sicht ausgeübte Beschäftigung mit dem menschlichen Körper kann außerordentlich interessant sein. Insbesondere die anatomischen Grundlagen sind für ein Medizinstudium unabdingbar. Viel Übung und Talent ist notwendig um anatomisch korrekt arbeiten zu können.

Definition und Sachgebiete

Unter dem begriff der Anatomie versteht man die Lehre des Organismus. Hierbei werden einem ganz genaue Grundsätze im Aufbau des Organismus vermittelt, welcher für einige Sachgebiete absolut notwendig ist. Gerade im medizinischen , zoologischen und botanischen Bereich ist ein Arbeiten ohne dieses Wissen nicht möglich. Obwohl die Anatomie ein sehr großes und umfassendes Thema ist, so ist es dennoch nur ein kleiner Teil aus der Morphologie. Die Anatomie beschäftigt sich mit der Gesamtheit des Körpers und nimmt diesen Schritt für Schritt auseinander. Denn nicht nur die äußere Gestalt und die Lage von Körperteilen spielt hier eine Rolle, sondern auch die Struckturen der Körperteile, die Organe selber und sogar der Aufbau des Gewebes und einzelner Zellen lassen Studierende zum jubeln bringen. Der Bereich der Anatomie ist nämlich nicht für Jedermann / Frau ein Vergnügen mit an zu sehen. Für diese Berufe muss man geboren sein und mit seinem ganzen Körpereinsatz dahinter stehen. Dank der Untergliederung in drei verschiedene Sachgebiete lassen sich bereits hierbei verschiedene Berufszweige erkennen. In der pathologischen Anatomie befasst man sich nur mit Körperteilen, die entweder aufgrund von Krankheiten oder schlechten Lebenszuständen gegenüber dem normalen aussehen verändert erscheinen. Bei der mikroskopischen Anatomie, wie es der Name schon sagt, befasst man sich mit den kleinsten Zellen und Teilchen. Biologische Strukturen gilt es zu erkennen und auf der molekularen Ebene neigt man sich dem Bereich der Molekularbiologie zu. Das letzte Sachgebiet ist auch gleichzeitig das Einfachste unter allen drei und dies ist die Klassische Anatomie.

Aufgaben im Medizinstudium

Das Medizinstudium ist sehr nahe an der Praxis angelehnt. Das Grundwissen bekommt man über die entsprechende Literatur vermittelt und als Anschauungsmaterial dient die Bereitstellung von Präparaten. Diese werden in entsprechenden Kursen und Übungen sorgfältig angefertigt und dienen gleichzeitig der praktischen Leere. Doch auch Vorleseveranstaltungen gilt es zu besuchen genauso wie Rundgänge im anatomischen Museum, in dem man sein Wissen festigen kann. Ein feines und stilles Händchen ist im Medizinstudium aber auch unabdingbar. Denn nicht nur Präparate muss man selber anfertigen können, sondern auch in der Lage sein anatomisch korrekte Zeichnungen zu erstellen. Anatomische Leerbücher und teilweise auch Atlanten sind genau wie vor einigen Jahren in der Leere der Anatomie absolut notwendig. Außerdem möchte man darauf auch nicht verzichten.

Untergliederung der Arbeitsgebiete

Die Anatomie unterteilt sich in drei große Arbeitsgebiete. Zum einen gibt es den mikroskopischen Bereich, bei dem man Strukturen untersucht, die sich mit dem bloßen Auge nicht erkennen lasse. Ständiger und unverzichtbarer Begleiter ist hierbei das Mikroskop. Bei der Embriology geht man zum Ursprung des Lebens zurück. Bereits bei der Embrionalentwicklung versucht man Strukturbildungen zu erkennen um somit Fehlbildungen vorbeugen zu können. Zu guter letzt unterscheidet man noch in die makroskopische Anatomie. Hierbei geht es gezielt um die äußere Erscheinung, sowie um das, was nach dem Zerschneiden der äußeren Strukturen im Inneren sichtbar wird.

Foto: HP_Photo – Fotolia

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