Biologie die Naturwissenschaft
Ein Medizinstudium kann lang und anstrengend sein und genauso umfangreich. Das zu erlernende Wissen scheint während des Studiums kein Ende zu nehmen und selbst danach lernt man immer wieder dazu. Ein Mediziner bzw. Arzt braucht nicht nur Fachwissen im medizinischen Bereich doch auch die einst unscheinbare Biologie spielt eine sehr große Rolle.
Begriffserklärung
Die Biologie zählt zu den naturwissenschaftlichen Bereichen, die sich nicht wie bei der Anatomie mit Toten sondern nur mit lebenden Organismen beschäftigt. Grundlegende Gesetzmäßigkeiten des Lebens gilt es zu erkennen und zu erforschen. Jedes Lebewesen ist für sich einzigartig. Nicht nur die äußere Erscheinung ist für die Forscher wichtig sondern auch die Gesamtheit der Lebensumstände. Die Biologie befasst sich mit der Frage, wie sich die Organismen zueinander verhalten, wie sich diese weiter entwickeln und auch von wem sie abstammen könnten. Das Rundum Paket der Lebewesen ist hier gemeint. Und da das Leben auf der Erde doch recht umfassend und vielfältig ist, ist auch der Arbeitsbereich in der Biologie sehr umfassend. Dieser untergliedert sich in zahlreiche Sachgebiete, bei dem jedes für sich einzigartig und absolut notwendig ist. Die Verbindung zur eigentlichen Medizin ist darin zu finden, dass sich Mediziner ja nicht nur mit Toten beschäftigen, sondern in erster Linie mit den Lebenden. Unstimmigkeiten, Krankheiten und Auffälligkeiten gilt es an Lebenden schnellst möglich zu entdecken, damit man dieses dann behandeln kann. Betrachtet man die einzelnen Sachgebietsebenen genauer, so stellt man fest, dass sich diese vorwiegend mit der Molekularstruktur, Zellen, Organellen, dem Gewebe und selbst ganzen Organen beschäftigt. Sobald dies ausreichend untersucht wurde, wendet sich die Betrachtungsweise dem Verhalten in der Umwelt entgegen.
Arbeitsmethoden aus anderen Fachgebieten
Genauso umfassend, wie der Biologiebereich selber, so sind auch die Arbeitsmethoden. In erster und hauptsächlicher Linie kommt die wissenschaftliche Methode zum tragen. Hierbei legt man sehr viel Wert auf genaue Beobachtungen, die anschließend Detail getreu und gründlich dokumentiert werden müssen. Aber nicht nur das Beobachten ist sehr wichtig, sondern auch das Vermögen des Biologen selber, dass dieser in der Lage ist Hyphothesen und Theorien aufstellen zu können. Da alles aber nicht nur bei ausgedachten Hirngespinsten bleiben soll, sind anschließende Experimente notwendig, um die zuvor aufgestellten Vermutungen belegen und widerlegen zu können. Als eine weitere anwendbare Methode wird gern in den Bereich der Physik zurück gegriffen. Denn wo wäre man in der Zellbeobachtung ohne das passende Mikroskop. Dieses und einige andere Geräte hat der Biologe nur der Physik zu verdanken. Und wenn das noch nicht genug wäre, so hat sich auch die Biochemie in das Arbeitsfeld mit integriert. Anhand dieser lernt man die Zusammenhänge besser zu verstehen, wie sich das Gesamtbild des Organismus auf physikalische und chemische Grundlagen verhält. Vielfältiger denn eh und jeh sind die Untergebiete der Biologie, welche auch in irgend einer Form für die Medizin, und sei es nur zu Forschungszwecken, unabdingbar ist.
Biologische Anwendungsbereiche
Der biologische Aspekt dient mehr zu Forschungszwecken, um Grundlagen zwischen Aufbau und Wirkungsweise des Organismus herzustellen. Diese wiederum bilden das Fundament der Mediziner um Krankheiten besser erkennen und bekämpfen zu können. Ein unaufhaltsamer Kreislauf, bei dem das Eine auf das Andere aufbaut.
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