Der Beruf des Mediziners
Der Mediziner wird in der heutigen Zeit überwiegend als Arzt bezeichnet. In einem Klinikum arbeitend hat er sich dazu verpflichtet Leben zu retten. Da Krankheitsbilder oder auch Unfälle immer wieder verschieden sind, muss der Mediziner über ein umfangreiches Wissen verfügen. Er hat Zugang zu den verschiedensten Fachbereichen und muss dennoch selber von allem etwas wissen. Der Arzt als Mediziner muss ein Allround Talent mit vielen Fähigkeiten sein.
Aufgabenbereiche des Mediziners
Sofern man sich durch ein hartes und langes Medizinstudium gekämpft hat, sowie die allseits notwendigen Prüfungen erfolgreich absolviert sind, steht dem Arbeiten als Mediziner nichts mehr im Wege. Mediziner sind Ärzte und umgekehrt. Der einzige Unterschied liegt nur darin, dass der Mediziner überwiegend in Krankenhäusern tätig ist und der Arzt eher eine kleine Privatklinik bevorzugt. Die Aufgaben des Mediziners sind jeh nach Berechtigungsgrad recht umfassend, werden aber bei einem 12h Arbeitstag nie eintönig. Mediziner müssen Patienten untersuchen und bei Bedarf behandeln. Selbstverständlich steht es diesem auch frei weitere Kollegen hinzuzuziehen, sofern die Diagnose nicht in seinen Fachbereich fällt und dieser eine zweite Meinung braucht. Fachbereiche in der Medizin gibt es in Hülle und Fülle, deshalb ist es nur selbstverständlich, dass eine Person allein, nicht alle Bereiche umfassend beherrschen kann. Auch Mediziner sind nur Menschen. Des weiteren ist der Mediziner für ganz allgemeine Routineuntersuchungen zuständig, die jeder Arbeitstag aufs Neue mit sich bringt. Doch auch die vom Patienten nicht wirklich wahr genommenen Arbeiten müssen erledigt werden. So ist das Führen von Krankenakten und die Überprüfung des Medikamentenumfangs von genauso großer Bedeutung, wie die Behandlung des Patienten selber. Denn ohne Krankenakte wüste am nächsten Tag niemand mehr, was der Patient an Medikamenten oder Untersuchungen bekommen hat. Nur so kann eine effektive Behandlung gewährleistet werden. Ein Mediziner lernt nie aus, und deshalb ist es auch mal notwendig, Krankenberichte von Kollegen zu lesen, damit man selber wieder den Sinn zum Wesentlichen erkennt. Dies ist zudem hilfreich, um neue Erkenntnisse zu erlangen und andere Behandlungsmethoden zu versuchen. Je nach Stellungsgrad in der Abteilung des Krankenhauses kann selbst die Einteilung des Personals in die dafür vorgesehenen Schichten zu den Aufgabenbereichen des Mediziners zählen.
Behandlung und Untersuchung von Patienten
Der Mediziner beginnt grundsätzlich erst dann mit der Behandlung, wenn der Patient auf eine der zahlreichen Krankenstationen ankommt. Wenn dies der Fall ist, so ist dennoch im ersten Moment Vorsicht geboten. Der Mediziner muss die äußeren Umstände schnell erkennen und dann handeln. Bei schwer verletzten und leicht verwirrten Patienten muss der Mediziner behutsam vorgehen. Leicht verständlich und mit ruhiger Stimme wird versucht den Patienten zu beruhigen, um diesen langsam zu erklären, was der Arzt macht, um diesen untersuchen zu können. Manchmal ist es auch sinnvoll, dem verletzten einen seelischen Beistand zur Seite zu stellen. Dies wird aber erst auf Anraten des Mediziners geregelt. Wenn sich der Mediziner mit einem Verletzten in einer Ausnahmesituation befindet, muss dieser zu aller erst die Gefahrenzone abklären. Das heißt, es muss eine Gefahr für den Mediziner und den Verletzten ausgeschlossen werden, bevor mit der Untersuchung begonnen werden kann. Sicherheit geht immer vor!
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