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Die Physiologie von Mensch, Tier und Natur

Veröffentlicht am 15 August 2011 von humanmediziner (0)

Physiologie ist der Gesamtbegriff und beinhaltet die Biowissenschaft von Natur, Mensch und Tier. Zudem wird das Wort Physiologie für den Ablauf bestimmter Bewegungen verwendet, beziehungsweise das Zusammenspiel verschiedener Aspekte bei einer bestimmten Beanspruchung. Auch die Biologie, die als Oberbegriff gilt, wird durch den Unterbegriff Physiologie unterteilt.

Bedeutung und Herkunft

Der Begriff Physiologie wird aus dem Altgriechischen Wort gebildet. physis bezeichnet das Wort Natur und Logos wird als Lehre übersetzt. Der Leibarzt von Heinrich II. und von Katherina de Medici, der von 1497 bis 1558 lebte, stellte das Wort Physiologie zum ersten Mal vor. Dabei beschrieb er in seinem Artikel das Rückenmark. Dieser Nervenkanal ist mit verschiedenen Körperstellen verbunden, die vom Schädel bis zum Kreuzbein reichen. Dies tritt allerdings nur bei einem Säugling auf. Bei einem Erwachsenen endet das Rückenmark bereits beim zweiten Lendenwirbel, weil das Wachstum der Knochen schneller vorangeht, als das Wachstum des Rückenmarks. Des Weiteren behandelt das Wort Physiologie die Bauform lebender Wesen beziehungsweise die Anpassungsfähigkeit nach der Evolution von Lebewesen. Auch der Ablauf des Bewegungsapparates und die Stützung eines Körpers werden mit diesem Wort behandelt. Folglich wird der Begriff Physiologie herangezogen, um das Gesunde vom Anormalen zu unterscheiden und was dieses Fehlverhalten verursacht hat, damit diese Abnormität entstanden ist.

Die Physiologie als Themengebiet

Als Hauptthemengebiet fließt die Physiologie in die Biowissenschaft mit ein, so dass auch Physik und Chemie Bestandteile dieses Hauptthemengebietes sind. Beispielsweise die Pflanzenphysiologie, welche den Begriff Botanik behandelt, zeigt auf, wie sich die verschiedenen Pflanzen entwickeln, wie der Aufbau der Pflanzen ist und wie sich die Lebewesen fortpflanzen. Außerdem wird in der Pflanzenphysiologie gezeigt, wie die Photosynthese vor sich geht und welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Pflanze hat. Darüber hinaus werden in dieser Physiologie auch die unterschiedlichen Zellen untersucht, zum Beispiel wie Pflanzen gewisse Enzyme herstellen können. Bei der Tierphysiologie werden wiederum der Körperbau und die Widerstandsfähigkeit der verschiedenen Tiere behandelt. Wie konnten sich die Tiere an gewisse Lebensräume anpassen und wie mussten sich diese Tiere verformen, damit sie diese Form erhielten, um in gewissen Lebensräumen, welche bestimmte Tiere nach der Evolution bevorzugen, überleben können. Der anatomische Körperbau und die Leistungsfähigkeit bestimmter Tiere geben Aufschluss, wie Komplex dieses Tier arbeitet, um an die Grenzen der Belastbarkeit zu gelangen.

Physiologie des Menschen

Die Physiologie des Menschen ist ein eigenständiges Teilgebiet, welche in die Medizin eingreift. Die Physiologie zeigt die Anatomie und den Körperaufbau des Menschen. Auch mit dem Zusammenhang verschiedener Organe und Körperteile mit anderen Körperteilen und Organen befasst sich die Physiologie. Lernprozess und Stoffwechsel werden mit Hilfe der Physiologie dargestellt, damit Schritt für Schritt behandelt werden kann, wie der Prozess des Lernens oder des Stoffwechsels vor sich geht. Für Medikamente beziehungsweise die Wirkungen und Nebenwirkungen der Medikamente zeigt die Physiologie auf. So kann zum Beispiel mittels der Physiologie aufgezeigt werden, wie die Medikamente auf den menschlichen Organismus wirken und welche voraus schauenden Nebenwirkungen sich entwickeln können. Die Physiologie befasst sich aber auch mit dem Bewegungsablauf verschiedener Gelenke. Welche bekannten Bewegungen sind zu vermeiden, damit bestimmte Schmerzreize nicht ausgelöst werden und wie kann ein Gelenk abnutzungsschonend bewegt werden.

Fotoinhaber: Simon Ebel – Fotolia

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